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Veranstaltungen

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Internationale Tagung: Die sozialen Folgen der globalen Finanzkrise - Zwischenbilanz und politische Konsequenzen

19. November 2009, 9:00-17:30 Uhr
Konferenzsaal Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastr. 28, Berlin

Während es den Anschein hat, dass Ende 2009 die Talsohle der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise in Westeuropa und den USA überwunden ist und es wirtschaftlich wieder aufwärts geht, haben die Wellen des globalen „Finanz-Tsunamis“ viele Länder Osteuropas, Afrikas, Asiens und Lateinamerikas mit Zeitverzögerung erfasst. Mit der Konferenz wollen wir uns gemeinsam mit Partnern aus dem Süden einen Überblick über das Ausmaß der Krise in den Entwicklungsländern verschaffen; wir wollen die bisherigen Antworten der Regierungen auf die Krise analysieren; und wir wollen diskutieren, welche weiteren Maßnahmen auf internationaler Ebene nötig sind, um die gegenwärtigeKrise im Interesse der Menschen in den Ländern des Südens zu bewältigen und künftigen Krisen vorzubeugen. Dies geschieht in Kooperation mit dem internationalen Netzwerk Social Watch, dessen diesjähriger Report zum Thema „Making Finances Work: People First“ bei unserer Tagung präsentiert wird.

Einladung und Programm (pdf - 500 kb)


Präsentation: Der globale Schattenfinanzindex und die alternative Rangliste der Steueroasen

2. November 2009, 11.00-13.00 Uhr
Hotel Albrechtshof, Albrechtstraße 8, 10117 Berlin

Steuer- und Verdunkelungsoasen werden immer mehr zu Drehscheiben eines globalen Schattenfinanzsystems, das die Volkswirtschaften von Industrie- und Entwicklungsländern massiv schädigt und den öffentlichen Haushalten jährliche Einnahmeausfälle in dreistelliger Milliardenhöhe beschert. Die Finanzminister der G20 haben das Problem erkannt, aber bislang nur zaghaft darauf reagiert. Die OECD hat eine lückenhafte Liste von Ländern veröffentlicht, die die international vereinbarten Steuerstandards einhalten. Sie bescheinigt Schattenfinanzplätzen wie den Kaimaninseln, Luxemburg und Jersey, eine weiße Weste zu haben. Ihre "schwarze Liste" unkooperativer Staaten ist mittlerweile leer.

Das internationale Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) legt nun erstmals ein effektiveres Instrument zur Beurteilung von Steuer- und Verdunkelungsoasen vor. Der Schattenfinanzindex (Financial Secrecy Index) rückt 60 Länder und Gebiete ins Rampenlicht, die aufgrund von Geheimhaltungsregeln und laxer Finanzmarktüberwachung illegale Finanztransfers, aggressive Steuervermeidungspraktiken und Korruption begünstigen.

Der Index basiert auf quantitativen und qualitativen Länderinformationen, die in einer weltweit einmaligen Datenbank nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (www.secrecyjurisdictions.com). Sie bilden die Grundlage für die alternative Rangliste der Steuer- und Verdunkelungsoasen, die zeitgleich in verschieden Städten Europas und der USA präsentiert wird. Dies geschieht kurz vor dem nächsten G20-Finanzministertreffen am 7.-8. November in Schottland.

Einladung und Programm (pdf - 74kb)

Anmeldung (doc - 38 kb)

 

Frühere Veranstaltungen

Fachgespräch zur UN-Konferenz über die globale Wirtschafts- und Finanzkrise : Die UNO zwischen den G20-Gipfeln
13. Mai 2009
Bonn, Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Vereinten Nationen veranstalten vom 1. bis 3. Juni 2009 in New York eine internationale Konferenz zur globalen Wirtschafts- und Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Entwicklung. Die Vorbereitungen dazu sind in New York in vollem Gange - bislang weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit.

Aus diesem Grund haben die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Global Policy Forum und terre des hommes beschlossen, kurzfristig zu einem Fachgespräch zur Vorbereitung auf die UN-Konferenz nach Bonn einzuladen.

Die Konferenz der UN soll sich in erster Linie mit den dramatischen Folgen der gegenwärtigen Krise für die Länder des Südens befassen. Die Konferenz findet statt zwischen dem zweiten G20-Gipfel von London und dem dritten G20-Gipfel, der für September 2009 in New York geplant ist. Mit ihr wird sich zeigen, ob die Vereinten Nationen in der künftigen Wirtschafts- und Finanzarchitektur eine nennenswerte Rolle spielen können, oder ob sie das Feld vollständig der G20 und den Bretton-Woods-Institutionen überlassen müssen.

Eine wichtige Grundlage für die auf der UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung im Jahr 2008 beschlossene Folgekonferenz bildet der Report der UN-Expertenkommission zur Reform des internationalen Währungs- und Finanzsystems. Die Kommission unter dem Vorsitz des Wirtschaftsnobelpreisträgers Joseph Stiglitz wird ihren Bericht Mitte Mai vorlegen. Bei unserem Fachgespräch wollen wir uns vorab über die zentralen Vorschläge des Berichts informieren und erörtern, wie sie sich in die Tat umsetzen lassen.

Außerdem wollen wir uns "aus erster Hand" über den Stand der Verhandlungen im Vorfeld der UN-Konferenz und die politischen Konfliktlinien informieren. Wir erwarten, dass bis zu unserem Fachgespräch ein erster Entwurf des Abschlussdokuments vorliegen wird.

Schließlich wollen wir darüber beraten, welche Vorschläge aus zivilgesellschaftlicher Sicht im Mittelpunkt der UN-Konferenz stehen sollten. Dabei wollen wir uns auf die vier Themenbereiche internationale Steuerkooperation, Entschuldung, innovative Finanzierungsinstrumente und UN-Reform konzentrieren. Gemeinsam mit Referentinnen und Referenten aus Politik und Zivilgesellschaft möchten wir diskutieren, ob die UN-Konferenz bei diesen Themen Fortschritte bringen kann?

Einladung, Programm und Anmeldung (pdf - 122 KB)

 

Fachtagung: Freiwillig in die Krise - reguliert wieder heraus.

Die globale Finanzkrise und die Verantwortung von Unternehmen und Banken.
26. März 2009
Berlin, ver.di Bundesverwaltung

Die Krise auf den globalen Finanzmärkten hat gezeigt, dass alle Hoffnungen in die Selbstregulierungskräfte der Wirtschaft trägerisch waren. Die verantwortungslosen Geschäftspraktiken von transnationalen Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen und die Ineffektivität von Ratingagenturen und von Formen freiwilliger Selbstkontrolle der Wirtschaft haben das enorme Defizit an globaler Regelsetzung offenbart.

Die Leidtragenden sind nicht nur die Menschen in den reichen Volkswirtschaften. Die Weltfinanzkrise wird ebenso massive Auswirkungen für die soziale, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung der armen Länder des Südens haben.

Auf unserer Tagung wollen wir über das Ausmaß der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise informieren und abschätzen, welche sozialen und ökonomischen Folgen insbesondere für die Entwicklungsländer zu erwarten sind.

Wir wollen erörtern, welche institutionellen Reformen und welche neuen internationalen Regeln und Standards für Unternehmen und Banken notwendig sind, um derartige Krisen zukünftig zu vermeiden. Abschließend wollen wir die Reformvorschläge aus der Zivilgesellschaft mit Vertretern von Bundesregierung und Bundestag diskutieren.

Die Tagung wird gemeinsam mit dem DGB-Bildungswerk, dem CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, terre des hommes und ver.di veranstaltet.

Einladung,Programm und Anmeldung (pdf – 800 KB)


Internationaler Workshop: Social and Human Rights Budgeting
9. Dezember 2008
Berlin, Landesvertretung Bremen

In vielen Ländern des Südens sind in den letzten Jahren zivilgesellschaftliche Initiativen entstanden, die die Staatshaushalte unter Menschenrechts- und Gendergesichtspunkten unter die Lupe nehmen. Sie setzen sich unter den Schlagworten “Human Rights Budgeting” oder “Gender Responsive Budgeting” dafür ein, dass mit der staatlichen Steuer- und Ausgabenpolitik die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte ebenso wie die Rechte von Frauen und Kindern gefärdert und nicht verletzt werden.

Mit unserem internationalen Workshop wollen wir uns einen Überblick über die vielfätigen Initiativen verschaffen. Wir wollen von VertreterInnen von Partnerorganisationen aus dem Süden erfahren, welche Erfahrungen sie mit der Beobachtung und Beeinflussung der öffentlichen Haushalte unter Menschenrechtsgesichtspunkten gemacht haben.

Dies geschieht in Kooperation mit dem internationalen Netzwerk Social Watch, in dessen Report 2008 verschiedene nationale Social Watch-Koalitionen darüber berichten, wie ihre Regierungen die Menschenrechte in ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik fördern oder verletzen. Der Report wird im Workshop vorgestellt werden.

Schließlich wollen wir darüber diskutieren, ob wir von den diversen Initiativen des Südens lernen können und es an der Zeit wäre, auch in Deutschland die öffentlichen Haushaushalte unter Menschenrechtsgesichtspunkten unter die Lupe zu nehmen. Kann auf diese Weise Finanzpolitik zur effektiven Menschenrechtspolitik werden?

Konferenzsprache ist Englisch.

Einladung,Programm und Anmeldung (englisch – pdf – 139 KB)


Nach Doha: Was hat die zweite UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung gebracht?
5. Dezember 2008
Berlin, Landesvertretung Sachsen-Anhalt

Die Vereinten Nationen veranstalten vom 29. November bis 2. Dezember 2008 in Doha, der Hauptstadt des arabischen Emirats Katar, die Nachfolgekonferenz zur ersten Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung. Sie hatte 2002 im mexikanischen Monterrey stattgefunden. Auf der Tagesordnung steht ein breites Themenspektrum, das von der Mobilisierung heimischer Ressourcen und öffentlicher Entwicklungshilfe über die Themen Privatinvestitionen, Handel und Verschuldung bis hin zu den sogenannten systemischen Fragen im Hinblick auf das internationale Handels- und Finanzsystem reicht.

In Doha wollen die Regierungen eine erste Bilanz der Umsetzung der Beschlüsse von Monterrey (des sogenannten “Monterrey-Konsens”) ziehen, Defizite bei der Verwirklichung der dort eingegangenen Verpflichtungen benennen und neue Maßnahmen zur Steigerung der Mittel für Armutsbekämpfung und Entwicklung beschließen.

Mit unserer Tagung wollen wir unmittelbar nach der Doha-Konferenz überprüfen, wie weit dies gelungen ist. Wir wollen gemeinsam mit TeilnehmerInnen der Konferenz das Abschlussdokument analysieren und politisch bewerten; wir wollen uns darüber informieren, welche zusätzlichen Initiativen es vor allem im Bereich der internationalen Steuerkooperation und der Bekämpfung von Kapitalflucht gegeben hat; und wir wollen fragen, welche Konsequenzen die Beschlüsse von Doha für die künftige Rolle der Vereinten Nationen im internationalen System der Entwicklungsfinanzierung haben.

Wir laden Sie ein, sich an dieser ersten Auswertung der Doha-Konferenz zu beteiligen.

Einladung,Programm und Anmeldeforumular(pdf – 276 KB)


Workshop: Sonderwirtschaftszonen - Entwicklungsmotoren oder rechtsfreie Räume der Globalisierung?
11.-12. November 2008
Berlin, ver.di Gebäde

Um ausländisches Investitionskapital ins Land zu locken, haben Regierungen überall auf der Welt Sonderwirtschaftszonen (“export processing zones”, EPZs) eingerichtet. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt ihre Zahl mittlerweile auf über 3500 in 130 Ländern. Allein in China arbeiten etwa 40 Millionen Menschen in solchen Zonen. In ihnen werden transnationalen Unternehmen, die für den Export produzieren, vielfältige Vergünstigungen gewährt.

In dem Workshop wollen wir untersuchen, welches Ausmaß der weltweite Boom von Sonderwirtschaftszonen angenommen hat und welche sozialen, ökonomischen und entwicklungspolitischen Wirkungen diese gleichsam “rechtsfreien Räume” für die jeweiligen Länder haben. Zugleich wollen wir erörtern, welche Motive die Regierungen dieser Länder haben, Sonderwirtschaftszonen einzurichten.
Daraus sollen Schlussfolgerungen für die deutsche und internationale Wirtschafts- und Entwicklungspolitik abgeleitet werden.

Der Workshop wird gemeinsam vom DGB-Bildungswerk, dem Global Policy Forum, terre des hommes und ver.di in Kooperation mit dem CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung veranstaltet.

Einladung und Programm (pdf – 88 KB)
Anmeldung (doc – 38 KB)


Medienworkshop: Vor der zweiten Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung – Positionen – Konfliktlinien – Erwartungen
6. November 2008
Berlin, Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Im Schatten der globalen Finanzkrise veranstalten die Vereinten Nationen vom 29. November bis 2. Dezember 2008 in Doha, der Hauptstadt des arabischen Emirats Katar, die zweite Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung. Zu ihr werden weit über tausend VertreterInnen von Regierungen, internationalen Organisationen und Zivilgesellschaft erwartet.

Mit dem Medienworkshop wollen wir in der heißen Vorbereitungsphase der Doha-Konferenz „aus erster Hand“ über den Stand der Verhandlungen, die politischen Konfliktlinien und die zu erwartenden Ergebnisse informieren. Welche entwicklungspolitischen Prioritäten hat die Bundesregierung für die Konferenz, was fordern zivilgesellschaftliche Organisationen, welche neuen Initiativen sind zu erwarten?

Bei dem Workshop wird der aktuelle Entwurf des Abschlussdokuments der Konferenz vorliegen. Außerdem werden wir in komprimierter Form Informationen über die geplanten Aktivitäten am Rande der Konferenz (die „side events“) und beim vorgeschalteten „Forum der Zivilgesellschaft“ (27.-28. November) geben.

Die Veranstaltung richtet sich speziell an VertreterInnen der Medien und MultiplikatorInnen aus dem entwicklungspolitischen Bereich.

Einladung und Programm (pdf – 293 KB)
Anmeldung (doc – 29 KB)

Internationale Tagung: Geld ist nicht alles, aber ... - Zivilgesellschaftliche Perspektiven zur Finanzierung der Internationalen Entwicklungsziele
15.-16. Oktober 2007
Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

In Doha, der Hauptstadt des arabischen Emirats Katar, veranstalten die Vereinten Nationen Ende 2008 die zweite Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung (Financing for Development, FfD). Auf ihr soll überprüft werden, ob die Regierungen ihre Zusagen der ersten FfD-Konferenz von Monterrey 2002 und der internationalen Gipfel der folgenden Jahre (Weltgipfel 2005, G8-Gipfel von Gleneagles u.a.) eingelöst haben. Außerdem wollen die Regierungen darüber beraten, welche neuen Finanzierungsinitiativen nötig sind, um die international vereinbarten Entwicklungsziele, insbesondere die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs), zu verwirklichen.
Die heiße Phase der Vorbereitungen auf die Doha-Konferenz beginnt am 22. Oktober 2007 mit einem Hearing und einem hochrangigen Treffen der UN-Generalversammlung in New York. Viele NGOs nutzen den Vorbereitungsprozess zur Doha-Konferenz, um die bisherigen Erfolge und Defizite bei der Finanzierung der MDGs aus ihrer Sicht zu bilanzieren und ihre Erwartungen und Forderungen an die Monterrey-Folgekonferenz zu formulieren. Unsere internationale Tagung soll dazu einen Beitrag leisten.

Einladung, Programm und Anmeldeformular (pdf – 239 KB)


Workshop: Steuergerechtigkeit und Unternehmensverantwortung
18.-19. September 2007
Berlin, Hotel Albrechtshof

Die Debatte über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (corporate social responsibility, CSR) konzentriert sich bisher auf die grundlegenden Umwelt- und Sozialstandards, die Menschenrechte und die Korruptionsvermeidung. Fragen der Unternehmensbesteuerung spielen bisher fast keine Rolle.
Aber Unternehmen, die Lobby gegen faire Steuergesetze betreiben oder durch Steuerflucht und Steuervermeidungstricks den öffentlichen Haushalten die dringend notwendigen Mittel entziehen, können nicht als „good corporate citizens” bezeichnet werden. Die Bereitschaft der Unternehmen, Steuern zu zahlen, muss daher systematisch zum Thema der CSR-Debatte werden.
Bei dem Workshop wollen wir uns darüber informieren, welche Tricks von Steuerflucht und Steuervermeidung Unternehmen anwenden und welche Einnahmeausfälle dadurch in Deutschland und weltweit entstehen. In einem zweiten Schritt wollen wir besprechen, was dagegen auf internationaler Ebene (EU, OECD, UN) getan wird bzw. getan werden könnte. Zum Abschluss wollen wir darüber diskutieren, welche gemeinsamen Positionen und Prioritäten in den kommenden Jahren im Zentrum einer Kooperation von Gewerkschaften und NGOs zum Thema „Steuergerechtigkeit und Unternehmensverantwortung” stehen können.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung und dem Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) durchgeführt.

Einladung (pdf – 59 KB)
Anmeldung (doc – 38 KB)

Fachgespräch zur MDG-Halbzeit: Von den MDGs zur „Matrix of Development Goals“?
22. Juni 2007, 13.30-17.00 Uhr
Bonn, Clubraum des Hauses der evangelischen Kirche, Adenauerallee 37
Veranstaltet von terre des hommes und GPF Europe

Vom 3. bis 5. Juli 2007 veranstalten die Vereinten Nationen im Rahmen ihres Wirtschafts und Sozialrates (ECOSOC) erstmals ein Development Cooperation Forum sowie einen Annual Ministerial Review (AMR). Zweck dieses Ministertreffens ist es, die Umsetzung der international vereinbarten Entwicklungsziele, einschließlich der MDGs, zu bilanzieren. Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme sollen die Minister konkrete Schritte zur verbesserten und beschleunigten Umsetzung dieser Ziele formulieren.
Vor diesem Hintergrund laden das Global Policy Forum und terre des hommes im Vorfeld der ECOSOC-Tagung zu einem Fachgespräch ein.

Einladung (pdf – 0,2 MB)
Anmeldung (doc – 30 KB)

Fachtagung: Die öffentliche Armut der Entwicklungsländer. Was die Regierungen des Südens daran hindert, Armutsbekämpfung aus eigener Kraft zu finanzieren – und was dagegen getan werden kann.
29. März 2007, 11.00 - 18.30 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin
Veranstaltet von DGB-Bildungswerk, GPF Europe und terre des hommes

Wir untersuchten mit unserer Tagung, wie die Länder des Südens mehr öffentliche Mittel für Armutsbekämpfung und Entwicklung mobilisieren können – und was sie bisher daran hindert. Dabei ging es unter anderem um schwache Steuersysteme, um Kapitalflucht, Steuervermeidung und die Rücktransfers der Profite transnationaler Unternehmen. Schließlich diskutierten wir darüber, welchen Beitrag die Entwicklungspolitik beim Aufbau funktionsfähiger Finanzsysteme und der Bekämpfung von Steuerflucht im Süden spielen kann.

Tagungsflyer (pdf – 0,4 MB)

Fachworkshop: Global Public-Private Partnerships – Privatisierung des Multilateralismus?
23. Januar 2007, 17.30 - 20.00 Uhr
Gemeinsamer Workshop von Friedrich Ebert Stiftung und GPF Europe am Welt Sozial Forum 2007 in Nairobi

Programm (englisch – pdf)

Fachworkshop: Für eine Handvoll Dollars? Die MDGs und die Armutsindikatoren von Weltbank und UN – Defizite und Alternativen
2. Dezember 2006, 10.00 - 18.00 Uhr
CJD Tagungs- und Gästehaus, Graurheindorferstraße 149, 53117 Bonn

Als erstes Millenniumsentwicklungsziel (MDG) haben die Regierungen vereinbart, den Anteil der Menschen, die in „extremer Armut” leben, bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Aber worüber reden wir eigentlich, wenn wir über „Armut” reden? Wie zählt man Arme? Ist die vielzitierte Einkommensgrenze von einem US-Dollar pro Tag ein sinnvolles Maß für die „extreme” Armut? Welche Schwächen haben die von der Weltbank entwickelten Indikatoren? Und wie können alternative Armutsindikatoren aussehen?

Diese Fragen wurden bei dem Workshop mit renommierten internationalen Fachleuten diskutiert, darunter Thomas W. Pogge, Professor an der New Yorker Columbia University, und Karina Batthyany und Roberto Bissio vom Sekretariat des globalen NRO-Netzwerks Social Watch (Montevideo, Uruguay).

Einladung und Programm (pdf)
Dokumentation (pdf – 1,2 MB)

Von der Koordinierung zur Kohärenz.
Fachtagung zur Reform der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen.

28. November 2006, 9:30 - 17:00 Uhr
Hotel Aquino (Tagungszentrum Katholische Akademie), Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin

Über Jahrzehnte hinweg wurden die entwicklungspolitischen Aktivitäten der UN beträchtlich ausgeweitet; sie machen längst einen zentralen Teil der Arbeit der Weltorganisation aus. Die Kehrseite dieser insgesamt bemerkenswert erfolgreichen Entwicklung war eine gewisse „Fragmentierung des Systems der Vereinten Nationen”. Um diese zu überwinden, hat Generalsekretär Kofi Annan in seiner Amtszeit große Anstrengungen unternommen. Dass gleichwohl noch Reformbedarf besteht, belegt der Bericht eines prominent besetzten Sachverständigengremiums für die Kohärenz des UN-Systems.

Vor diesem Hintergrund befasste sich die Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit dem Global Policy Forum Europe mit der Reform der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit der UN.

Tagungsprogramm (pdf)
Tagungszusammenfassung (pdf)

Strategieworkshop: Vor dem Gipfeljahr 2007: Wie weiter mit den MDGs?
19. Mai 2006, 11.00 - 17.00 Uhr
Bonn, Haus der evangelischen Kirche, Adenauerallee 37

Im Jahr 2005 kam es in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt zu einer breiten öffentlichen Mobilisierung für die MDGs. Aber gelang es dadurch, die Probleme von weltweiter Armut und wachsender sozialer Ungerechtigkeit im Bewusstsein der Bevölkerung nachhaltig zu verankern? Oder handelte es sich eher um ein „Strohfeuer”? Wie können die Mobilisierungspotentiale der MDGs genutzt und zugleich ihre Defizite überwunden werden? Und welche Rolle können die MDGs bei den strategischen Vorbereitungen der Zivilgesellschaft auf die EU- und G8-Präsidentschaft Deutschlands und die damit verbundenen Gipfeltreffen im Jahr 2007 spielen? Diese Fragen erörterten wir bei einem Strategieworkshop gemeinsam mit VertreterInnen von NRO und entwicklungspolitischen Aktionsgruppen.

Einladung und Programm (pdf)

Corporate Accountability: Zwischenbilanz und Zukunftsperspektiven
28. und 29. November 2005
Berlin
Arbeitstagung von DGB-Bildungswerk, GPF Europe, terre des hommes und weed.

Die gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft und die Rechte und Pflichten Transnationaler Konzerne waren in den vergangenen Jahren Thema unzähliger Konferenzen, Studien, politischer Initiativen und internationaler Kampagnen. Die Dynamik der letzten Jahre ist inzwischen verebbt. Versuche, verbindliche Regeln für Transnationale Konzerne zu etablieren, haben Rückschläge erlitten. Regierungen und internationale Organisationen konzentrieren sich stattdessen eher darauf, den positiven Beitrag der Wirtschaft bei der Lösung globaler Probleme zu betonen, egal ob es um die Lösung gewalttätiger Konflikte oder die Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele geht.

Angesichts dieser Entwicklungen zogen wir bei der Tagung eine Zwischenbilanz der corporate accountability-Debatte und diskutierten zum Thema corporate accountability über neue Trends und künftige Prioritäten der gemeinsamen Arbeit von NGOs und Gewerkschaften.

Einladung und Programm
Dokumentation (pdf – 1,7 MB)

Fach- und Medientagung: Vor dem UN Reformgipfel
1. September 2005
Berlin

Diese Tagung wurde von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und der Stiftung Entwicklung und Frieden in Kooperation mit dem Global Policy Forum Europe veranstaltet. RednerInnen von Bundesregierung, Wissenschaft und NGOs diskutierten Vorschläge zur Reform der Vereinten Nationen in den Bereichen Entwicklung, Sicherheit und Menschenrechte.

Programm
Bericht

Towards a Global Package Deal?
International Workshop in preparation of the UN Millennium+5 Summit

13. und 14. Juni 2005
Berlin

Dieser internationale Workshop wurde in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung veranstaltet. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitungen auf den Millennium+5-Gipfel der Vereinten Nationen.

Programm (englisch)

Die Internationale Finanzfazilität (IFF) –
Verdopplung der Hilfe zur Halbierung der Armut?

31. Mai 2005
Berlin

Fachgespräch in Kooperation mit VENRO (Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen).

Programm
Einladung

Toward a More Secure World?
The Report of the UN High-Level-Panel on Threats, Challenges and Change

2. Februar 2005
Berlin

Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung und dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF).

Einladung

Strengthening Coalitions for Social Justice in Europe.
1st European Social Watch Conference

20. und 21. November 2004
Berlin

Internationale Tagung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk, terre des hommes, Eurostep und Social Watch.

Programm (englisch)
Bericht (englisch)

 

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